Das Herzenhören {lesenswert}

Tin Win kann Herzen hören. Glaubt Ihr nicht? Dann solltet Ihr den Roman "Das Herzenhören" von Jan-Philipp Sendker lesen. Glücklicherweise hatte ich zwei richtige Bücher mit nach Mallorca genommen, denn mein Kindle wurde mir zwischenzeitlich von der Kindle-Opposition entwendet (Herr Hoppi meinte, sich mal ein Bild von meinem neuen Liebling machen zu müssen!). Das Herzenhören war mein zweiter Schmöker, den ich auf der Liege und unter der Sonne, bzw. im Schatten, las. (Den ersten Roman "Die Wildrose" habe ich neulich bei der "lesenden Minderheit" vorgestellt!)


Vier Jahre ist Herr Win nun schon verschwunden. Spurlos. Seine Familie ist ratlos, die Polizei hat es nicht geschafft, ihn zu finden. Julia, seine Tochter will sich mit dem Gedanken, dass Ihr Vater einfach nur so abgehauen ist, oder womöglich ein Doppelleben führt und nun bei seiner Geliebten ist, nicht abfinden. Sie macht sich auf die Suche und reist nach Birma, in das Geburtsland ihres Vater. Dort macht sie die Bekanntschaft eines alten Mannes, der ihr die Geschichte von Mi Mi und Tin Win erzählt. Farbenfroh, gefühlvoll, ergreifend, einfühlsam, fast schon poetisch. Sie hat etwas Mystisches, etwas Magisches diese wunderbare Geschichte. 

Mein Fazit: lesenswert!

Taschenbuch: Das Herzenhören, Jan-Philipp Sendker, 288 Seiten, Goldmann Verlag.
Kindle Edition: Das Herzenhören, Jan-Philipp Sendker, 430 KB, 

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